Deutschland singt und klingt auch in Alsbach-Hähnlein

Musik gehe direkt unter die Haut, verbinde die Menschen über alle Grenzen hinweg und mache gemeinsam einfach am meisten Spaß, findet der Chor „aCHORd“ des Gesangvereins „Sängerlust“ in Hähnlein. Da passe der nahende Einheitsfeiertag, der 3. Oktober, ganz prima. Denn bereits zum dritten Mal veranstaltet der Chor am Tag der Deutschen Einheit ein Mitsing-Konzert in Hähnlein.

Los geht es am Samstag, 3. Oktober, um 18 Uhr in der Sport- und Kulturhalle in Alsbach-Hähnleins Ortsteil Hähnlein. Der Chor und alle Mitsänger sind dann wieder Teil der bundesweiten Initiative „3. Oktober – Deutschland singt und klingt“, die an diesem Tag im ganzen Land Tausende Menschen zusammenschließt, um die Wiedervereinigung, Frieden und Zusammenhalt zu feiern. Unter der Schirmherrschaft von Bundestagspräsidentin Julia Klöckner setze die Aktion ein Zeichen für gelebte Demokratie und Gemeinschaft. „Und wir bringen dieses Gefühl direkt zu uns nach Hause“, sagt „aCHORd“-Sprecherin Marina Kratz. Man wolle die Sport- und Kulturhalle in Hähnlein in einen Ort voller Energie, guter Laune und echter Begegnungen verwandeln. Jeder könne mitmachen und Teil des Chors werden. Bei den zwei Auflagen zuvor hatte diese Möglichkeit dem Chor bereits Zuwachs beschert.

Fürs Mitsingen sind keine Vorkenntnisse nötig

Udo Lindenbergs „Sonderzug nach Pankow“ wird im Programm sein, ebenso die „Auf uns“-Hymne. Fürs Mitsingen seien keine Vorkenntnisse nötig, verspricht Kratz. Textblätter würden ausgeteilt werden. „Man kann einfach mitmachen und die eigene Gänsehaut genießen.“

Fürs Mitsingen sind keiAusstellung „Stasi – was war das?“ne Vorkenntnisse nötig

Und für ein Begleitprogramm sei gesorgt. Auch über Udo Lindenberg hinaus würden kurze und spannende Einblicke darin gezeigt werden, wie es um westliche Künstler in der DDR bestellt gewesen sei. In Zusammenarbeit mit dem Bundesarchiv für Stasi-Unterlagen Berlin werde die Ausstellung „Stasi – was war das?“ gezeigt. Und auch für Speisen und Getränke werde gesorgt. Es gebe „Einheitstopf“. Und schließlich spricht Kratz noch die finale Einladung aus, dass jeder Gast nach dem offiziellen Programm gerne noch länger bleiben dürfe: zu Gesprächen mit alten Freunden, zum Kennenlernen neuer Freunde – und das alles bei freiem Eintritt.

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